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Häufige Fragen zur Baufinanzierung

Hier findest du verständliche Antworten auf wichtige Fragen zu Budget, Eigenkapital, Monatsrate, Unterlagen und Ablauf deiner Finanzierung.

  • Ihr monatlicher Kreditbetrag sollte maximal 35 % bis 40 % Ihres verfügbaren Nettoeinkommens betragen.

    Zur Orientierung: Faustformel-Berechnung (Beispiel)

    Wir gehen von einem angenommen (soliden) Budget aus:

    • Nettoeinkommen: 4.000 Euro im Monat

    • Max. Rate (40 %): 1.600 Euro im Monat für Zins und Tilgung

    • Verfügbares Eigenkapital: 50.000 Euro 

    Mit diesem Ergebnis und einem beispielhaften Zinssatz von ca. 3,5 % sowie ca. 2 % Tilgung ergibt sich eine mögliche Darlehenssumme von rund 350.000 Euro. Bei Hinzurechnung von Ersparnissen (ca. 50.000 Euro), liegt der maximaler Immobilienwert bei ca. 400.000 Euro (Anmerkung: Von den angenommenen 50.000 Euro Eigenkapital sollten noch die Kaufnebenkosten abgezogen werden).

    Abschließend bitte die noch Rücklagen für Instandhaltungen (ca. 2 bis 3 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche/ Monat) einplanen, ebenso Bewirtschaftungskosten einer Immobilie (ähnlich wie bei Miete).

  • Für eine tragfähige Baufinanzierung sollte möglichst 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises plus die gesamten Kaufnebenkosten als Eigenkapital aufgebracht werden. Die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, ggf. Makler) machen in der Regel 10 bis 15 Prozent aus, je nach Bundesland.

    Je mehr Eigenkapital eingebracht wird, desto geringer ist das Kreditausfallrisiko für die Bank. Mehr Eigenkapital bedeutet auch bessere Zinskonditionen und folglich weniger Zinskosten. 

    Bei geringer Eigenkapitalquote ist eine Kreditvergabe bei sehr gute Bonität (gutes Einkommen, keine weiteren Verbindlichkeiten) möglich, jedoch zu weniger günstigeren Zinskonditionen.

  • Zusätzlich zum Kaufpreis fallen insbesondere Grunderwerbsteuer sowie Kosten für Notar und Grundbuch an. Je nach Objekt kann außerdem eine Maklerprovision entstehen. Die genaue Höhe hängt vom Kaufpreis und vom Bundesland ab

  • Wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen, kann eine erste Entscheidung häufig innerhalb weniger Werktage erfolgen. Bei komplexeren Vorhaben oder fehlenden Unterlagen kann es länger dauern.“

  • Um eine Finanzierungsanfrage zeitnah prüfen zu können, benötigt die finanzierende Bank Nachweise zur Identität, zu den Einnahmen und zum Vermögen sowie Nachweise zu Verbindlichkeiten (z.B. Ratenkredit oder Immobilienfinanzierung). Die Detailanforderungen unterscheiden sich von Bank zu Bank.

    Bei Freiberufler oder bei Selbständigkeit sind mehr Unterlagen erforderlich, um ein nachhaltiges Einkommen belegen zu können (EÜR, laufende BWA, Bilanzen, Jahresabschlüsse, jeweils testiert von einem Steuerberater.

    Der Kreditnehmer sollte in der Regel mindestens 3 Jahre selbständig tätig sein.

  • Das Erstgespräch und meine Beratung sind für dich kostenfrei. Bei erfolgreicher Vermittlung erhalte ich eine Provision vom finanzierenden Kreditinstitut. Die Höhe wird dir transparent offengelegt.

  • Eine Finanzierung ohne Eigenkapital kann möglich sein, wenn Einkommen, Bonität und Objekt zur Finanzierung passen. Sie ist jedoch meist mit höheren Anforderungen und Kosten verbunden. Wir prüfen gemeinsam, ob diese Lösung langfristig tragbar ist.“

  • Am besten beschäftigst du dich bereits einige Jahre vor dem Ende deiner Zinsbindung mit der Anschlussfinanzierung. So bleibt genügend Zeit, Angebote zu vergleichen und den passenden Zeitpunkt für eine neue Zinsbindung zu wählen.“

  • Je nach Vorhaben können beispielsweise Programme der KfW oder regionale Förderangebote infrage kommen. Welche Förderung passt, hängt von der Immobilie, der geplanten Nutzung und möglichen energetischen Maßnahmen ab.

  • Mein regionaler Schwerpunkt liegt in Berlin und Brandenburg. Die Beratung und Vermittlung biete ich jedoch bundesweit an – persönlich, telefonisch oder per Video

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