Baufinanzierung mit langer Zinsbindung: Bank oder Bausparkasse?

Niedrige Zinsen möglichst lange in einer Baufinanzierung zu binden, schafft nicht nur Sicherheit und Planbarkeit. Sie reduzieren in der Regel auch die Kosten. Bei der Auswahl der geeigneten Varianten spielen aber auch andere Faktoren eine Rolle.

Der Kauf oder Bau einer Immobilie wird regelmäßig über einen langen Zeitraum finanziert. Über 20 Jahre und länger zu planen, ist insbesondere in puncto Zinssatz kaum möglich - es sei denn, die Zinsbindungsfrist wird entsprechend lang vereinbart. Dazu stehen die klassischen Baufinanzierungen der Banken zur Auswahl, aber eben auch Kombi-Produkte der Bausparkassen. Ein Blick auf die Details zeigt die gravierenden Unterschiede auf.

Immobilienblase oder nicht - das ist hier die Frage

Die Bundesbank äußert sich zurückhaltend, weist aber vorsorglich auf die heiß laufenden Immobilienpreise in einigen Regionen hin. Eine Analyse der Statements zeigt aber, dass die Sorgenfalten sich vertiefen.

In schöner Regelmäßigkeit sprechen Vertreter der Bundesbank den deutschen Immobilienmarkt an. Dabei wählen sie ihre Worte sorgfältig, um zwar auf bestimmte Risiken hinzuweisen, diese aber sofort wieder zu relativieren. Unter dem Strich berührt dieses Thema jedoch die Finanzstabilität - und da ist etwas Vorsicht geboten.

Modernisierungsmaßnahmen clever finanzieren und nicht nur Zinsen sparen

Um den Wert einer Immobilie zu erhalten, sind nicht nur laufende Instandhaltungen, sondern in größeren Abständen auch Modernisierungen notwendig. Diese lassen mit speziellen Darlehen intelligent finanzieren - hier ein Überblick.

Eigentum verpflichtet - insbesondere Immobilienbesitzer wissen, dass dies keine Binsenweisheit ist:
Die Heizung muss ebenso regelmäßig gewartet und modernisiert werden wie Sanitäreinrichtungen, Fenster oder Fassaden, soll der Wert eines Hauses oder einer Wohnung zumindest erhalten bleiben. Zur Finanzierung der damit verbundenen Kosten stehen verschiedene Wege offen.

Immobilienmarkt vor Veränderungen: Kreditvergabegesetz könnte noch verschärft werden

Die Preisentwicklungen beim Immobilienkauf und den Mieten haben die Bundesregierung auf den Plan gerufen: Neue Hürden soll die Kreditvergabe für Wohnimmobilien erschweren - entgegen allen Ankündigungen des Bundesfinanzministers.

Die Angst vor einer Immobilienblase und den daraus resultierenden Folgen für das Finanzsystem scheint doch größer zu sein, als es die Statements der offiziellen Stellen bislang vermuten
ließen. Hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble noch angekündigt, die im letzten Jahr verschärften Bedingungen für eine Kreditvergabe wieder auflockern zu wollen, gehen die aktuellen Bemühungen in die entgegengesetzte Richtung.

Neu gefasste Kreditrichtlinie für Immobilien: Kommen Erleichterungen?

Im letzten Jahr sorgte sie noch für Unmut, nun steht sie wieder auf der Tagesordnung von Bundesrat und Bundestag: Die Richtlinie zur Vergabe von Immobilienfinanzierungen soll wieder aufgeweicht werden.

Mit der Anpassung der Kreditvergaberichtlinien an die EU-Gesetzgebung waren im letzten Jahr vor allem die Senioren benachteiligt worden. Bei der Kreditprüfung sollte demnach insbesondere darauf geachtet werden, dass die Kreditnehmer die Verbindlichkeiten noch zu Lebzeiten zurückzahlen können. Nun befassen sich Bundesrat und in der Folge der Bundestag erneut mit der Richtlinie.